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Mein Weg beim Anreiten

Es gibt viele Wege ein Pferd anzureiten, meiner ist ziemlich unspektuaklär.

 

Anreiten – viele verbinden das mit:

❌️ jemand muss das Pferd festhalten, damit es überhaupt stehen bleibt

❌️ das Pferd muss vorher müde longiert werden

❌️ und bei den ersten Versuchen steigt oder buckelt es vielleicht.


Bei mir ist das jedes Mal ziemlich unspektakulär. Aber warum?

✅ Ich beobachte das Pferd genau und steige nur auf, wenn es für das Pferd ok ist.

✅ Ich erarbeite eine solide Basis am Boden.

✅ Das Pferd hat gelernt mir zu vertrauen

✅ Die Hilfen sind für das Pferd klar, weil wir sie gemeinsam am Boden vorbereitet haben.

✅️ Das Pferd ist entspannt, weil wir es in Teilschritte zerlegt haben.


So wird das erste Aufsitzen nicht zum Risiko, sondern zu einem ruhigen, schönen Moment. 💛


Trainingspferd Blacky beim ersten Mal oben sitzen
Trainingspferd Blacky beim ersten Mal oben sitzen

Beim Anreiten habe ich meinen Weg gefunden, der sich für mich und die Pferde richtig anfühlt.


👉 Hier sind einige Punkte, die mir wichtig sind und deshalb mache ich manches ganz bewusst nicht:


❌ Hilfszügel – kein Ausbinder, kein fest verschnallter Sperrriemen, kein Zwang.

✅ Für mich zählt echte Losgelassenheit und gesunde Bewegungsabläufe– das kann nur entstehen, wenn das Pferd nicht in eine Form gepresst wird.


❌ Hilfspersonal – niemand hält mein Pferd fest.

✅ Stattdessen: Es lernt verständlich alles vorher vom Boden, die Hilfen sind klar und die Basis stabil bevor ich aufsteige.


❌ Ablongieren zum Müdemachen – kein „ausbuckeln“ oder „laufen lassen“ an der Longe.

✅ Ich möchte ein Pferd, das aufmerksam und klar im Kopf bleibt, das mit mir kommuniziert, nicht eines, das müde ist.


❌ Zeitdruck – kein „in 2 Monaten muss es in allen Gangarten geritten sein"

Ich gebe dem Nervensystem Zeit, Erfahrungen wirklich zu verarbeiten. Erst bei echtem Verständnis geht’s weiter und das dauert bei jedem unterschiedlich lange.


❌ Signale übersehen – kleinste Stressanzeichen ignoriere ich nicht.

✅ Ich achte bewusst auf Mimik & Ausdruck, um Entspannung zu fördern und das Pferd dort abzuholen, wo es steht.


✨ Am Ende geht es beim Anreiten für mich nicht um Tempo oder Perfektion, sondern um Vertrauen und Verständnis.🧡



 
 
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